Die deutsch-serbische Wirtschaftsbegegnung statt PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 15. November 2009 um 21:39 Uhr
Nach den Einzelgesprächen zwischen serbischen und deutschen Unternehmern wurde die Veranstaltung um 16,30 Uhr von dem Präsidenten der IHK,  Herrn Ortwin Goldbeck, eröffnet. serbische Botschafter in Deutschland, Prof. Dr. Ivo Visković

Am 12. November 2009 fand in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld die deutsch-serbische Wirtschaftsbegegnung unter dem Motto „Serbien: EU-Kandidat und wichtiger Wirtschaftspartner" statt.

Nach den Einzelgesprächen zwischen serbischen und deutschen Unternehmern wurde die Veranstaltung um 16,30 Uhr von dem Präsidenten der IHK, Herrn Ortwin Goldbeck, eröffnet. Er unterstrich das erfreulich hohe Interesse an der Veranstaltung und schilderte die wirtschaftliche Entwicklung in Ost-Westfalen. Herr Goldbeck betonte die kulturelle Verwandtschaft und die Nähe zwischen Serbien und Deutschland.

Der Veranstaltung wohnten über 50 Teilnehmern bei. Sie wurde von dem stellvertretenden Geschäftsführer der IHK, Herrn Grefe, moderiert.

Der zu diesem Anlass aus Berlin angereiste serbische Botschafter in Deutschland, Prof. Dr. Ivo Visković, wies u.a. auf die Freihandelsabkommen hin, die Serbien mit Russland, Weißrussland und der Türkei unterzeichnet habe sowie auf den großen CEFTA-Markt, zu dem die Unternehmer über Serbien Zugang haben können.

Die Geschäftsführerin der serbischen Wirtschaftskammer in Frankfurt a.M., Milanka Vučić, stellte die unterschiedlichen Aspekte und Fördermöglichkeiten für Investoren dar.

Im Namen der serbischen Unternehmer sprach Miloje Erčević, Inhaber des Unternehmens IVA 28 GmbH, Belgrad, über die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen. Herr Brunotte von der Firma Gildemeister betonte, dass deutsche Unternehmen zunehmend auf sogenannte „Randmärkte" gehen. Serbien spiele dabei eine große Rolle, so seien heute Joint Venture anvisiert.

Die Veranstaltung in der IHK Bielefeld endete nach einer Diskussion gegen 19,00 Uhr mit einem Glas serbischen Wein.

Die meisten serbischen Teilnehmer besuchten anschließend die serbische Gemeinde in Bielefeld. Nach der Besichtigung der Kirche in Begleitung des Gemeindepfarrers, Erzpriester Bogdana Smiljića, wurden sie traditionell mit Brot und Salz von Suzana Slavnić empfangen.

Pfarrer Bogdan schilderte in seiner Grußansprache kurz die Entstehungsgeschichte der serbischen Gemeinde in Bielefeld und wies auf die Aktivitäten der Serben-Vereinigung Nemanja hin. Er überreichte den Gästen eine Präsentation der Kirchengemeinde.

Botschafter Visković betonte in seiner Grußansprache die Bedeutung der serbischen Diaspora als Brücke zwischen beiden Ländern.

Die Gespräche wurden während des Abendessens fortgesetzt.

 

Fotos: Radoje Ninić

 




 
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